Eine Teichpumpe ist das Herz der Teichfilter-Anlage.
Von Natur aus ist jeder Gartenteich ein künstliches, weitgehend in sich abgeschlossenes Gewässer. Durch Regen nimmt die Wassermenge zu - durch Verdunstung geht Wasser regelmäßig verloren. Ansonsten verhält sich ein Teich wie ein „geschlossenes System“.
Mit einer Teichpumpe kommt Bewegung ins Wasser und es wird dadurch Sauerstoff in das kleine Biotop eingebracht. Ideal ist es, wenn das Wasser nicht nur bewegt, sondern auch gefiltert wird. Teichfilter gibt es für jede Teichgröße. Gerade wenn Fische im Teich gehalten werden sollte man auf alle Fälle zur Teichpumpe auch einen Teichfilter einsetzen um die Ausscheidungen der Fische aus dem Wasser zu entfernen.
Wichtig beim Kauf: die Teichpumpe sollte gerade wegen Ihres „24-Stunden-Jobs“ möglichst wenig Strom verbrauchen. Bei den dauerlaufenden Pumpen können sich auch kleine Unterschiede in der Leistungsaufnahme schnell summieren. Der Einsatz sogenannter ECO oder stromspar Teichpumpen amortisiert sich recht schnell.
Bei den Teichpumpen gibt es einige prinzipielle Unterschiede. Eine Art der Teichpumpe, die gängigste für kleine Teiche, wird direkt im Teich platziert und besitzt deswegen ein Filtergehäuse damit keine Fische oder für die Teichpumpe zu große Schmutzteile angesaugt werden. Diese art von Teichpumpen nennt man Tauchpumpen. Daneben gibt es noch trocken aufstellbare Teichpumpen, externe Teichpumpen, die neben dem Teich, und nicht im Wasser stehen.
Eine Teichpumpe die vor dem Filter verbaut ist, muss tolerant gegenüber Schmutzwasser sein und auch größere Schmutzpartikel fördern können. Daraus ergibt sich meist, dass diese Pumpen nicht selbstansaugend sind und die energieeffizienz nicht besonders gut ist. Das folgt aus dem nötigen Abstand zwischen Pumpenrad und Gehäuse.
Besser ist es die Teichpumpe an das Ende des Filtersystems zu setzen, da muss Sie „nur“ sauberes Wasser fördern. Hinter dem Teichfilter können auch Teichpumpen eingesetzt werden, die nicht schmutzwassertolerant sind. So verbrauchen diese meist weniger Strom und sind selbstansaugend.
Gute Teichpumpen nutzen heute sogenannte Spaltmotoren als Antrieb und sind Wartungsfrei. Viele der Teichpumpen sind Keramikgelagert und haben ein Lebensdauer von über 5 Jahren.